Stadtradeln 2021

đŸšŽđŸ„łDanke an alle Stadtradler –Das STADTRADELN hat eine neue Rekordmarke gesetzt

Vom Landratsamt haben wir nachfolgende Meldung erhalten. Wir lassen uns wieder was fĂŒr die fleissigen Radler einfallen!đŸ„łDie Schwarzenbrucker Auswertung zeigt wieder tolle Leistungen und gefahrene Kilometer.

960 aktiv Teilnehmende in 76 Teams haben 227.338 km mit dem Rad zurĂŒckgelegt. Landrat Armin Kroder und Röthenbachs BĂŒrgermeister Klaus Hacker bedanken sich bei allen Teilnehmer.

227.338 km – die erzielte Strecke wĂŒrde einen Radelnden mehr als fĂŒnfeinhalb Mal um die ganze Erde fĂŒhren. Bei BewĂ€ltigung dieser Entfernung mit einem PKW wĂŒrden dabei mehr als 33 Tonnen CO2 ausgestoßen werden – und genau das soll das Stadtradeln auch aufzeigen: Es soll uns bewusstmachen, wie viel CO2 wir bei der tĂ€glichen Verkehrsmittelwahl in der Hand haben und vielleicht unsere Handlungen diesbezĂŒglich beeinflussen. Denn etwa die HĂ€lfte der Wege, die mit dem PKW gefahren werden, sind bis zu fĂŒnf km lang und haben damit eine ideale Fahrradentfernung. Oftmals ist in diesem Bereich das Fahrrad auch das schnellste Fortbewegungsmittel.

Selbst Transporte lassen sich inzwischen bequem mit dem Rad erledigen. Das konnten alle Besucher*innen bei der Abschlussveranstaltung zum Stadtradeln in Röthenbach selbst ausprobieren. Es standen drei Varianten von TransportfahrrĂ€dern zum Testfahren bereit: zwei verschiedene Bauarten Lastenrad und ein Fahrrad mit AnhĂ€nger. Zur VerfĂŒgung gestellt wurde eines vom Mehrgenerationenhaus Röthenbach, das dieses als „Einkaufsrad“ zum Ausleihen anbietet.

Auch Landrat Armin Kroder ließ sich auf eine Testfahrt ein und steuerte zwei GetrĂ€nke-KĂ€sten mit einem sogenannten zweispurigen Lastenrad durch den Parcours. Kroder bedankte sich außerdem bei den Radelnden und wĂŒrdigte die Leistung: „Die Bedeutung des Fahrrads fĂŒr die Entzerrung der Verkehrsproblematik hat der Landkreis erkannt. Sie zeigen, wie es gehen kann.“ Die Gelegenheit einen Transporter Probe zu fahren nutzte ebenso der STADTRADELN-Star Georg Bogdahn. Er hatte fĂŒr den gesamten Aktionszeitraum kein Auto von innen gesehen. Nachdem sein Fahrrad durch die hĂ€ufig aufgeladenen Lasten seinen StĂ€nder eingebĂŒĂŸt hatte, schrieb er im Erfahrungsbericht, dass der Ersatz sehr unkompliziert und gĂŒnstig zu machen war: „Aufwand 17€ und 10 Minuten. Ich frage mich gerade, welches Teil im Auto ich so tauschen könnte.“ FĂŒr alle diejenigen, denen es nicht ganz so leicht von der Hand geht, oder auch fĂŒr schwierigere Reparaturen am Zweirad gab es beim Aktionstag ein Reparaturangebot gegen Spende an den Verein SCH-LAU e.V. Dieser betreibt dauerhaft eine Fahrradwerkstatt und schlug zum STADTRADELN-Abschluss seine Zelte kurzfristig am Luitpoldplatz auf.

Die allerletzten Kilometer fĂŒr den diesjĂ€hrigen Wettbewerb konnten dann ab 12.30 Uhr auf gefĂŒhrten Touren gesammelt werden. Ein besonderes Schmankerl lieferte dabei das „Forum Radfahren on Tour“, das die Interessierten mit einem Radverkehrsfachmann auf eine besonders gehaltvolle Runde schickte. Hier wurden heikle Stellen der Radverkehrsplanung vor Ort unter die Lupe genommen und diskutiert.

Ein erfolgreiches STADTRADELN ist fĂŒrs Erste beendet, das Fahrrad kommt bei allen Teilnehmenden selbstverstĂ€ndlich nicht aus dem Tritt.

Kontakt

Bei RĂŒckfragen steht Verena Loibl, Radverkehrsbeauftragte im Landratsamt NĂŒrnberger Land per E-Mail an v.loibl@nuernberger-land.de oder per Telefon unter 09123 950 6239, gerne zur VerfĂŒgung.