Albrecht-Frister-Wanderweg
Schwarzachklamm
Zu Bayerns schönsten Geotopen zählt das Naturschutzgebiet Schwarzachschlucht an der südlichen Grenze des Lorenzer Reichswaldes, das man auch Schwarzachklamm nennt.
Auf mehr als zwei Kilometern Länge hat sich hier die Schwarzach schluchtartig in den Burgsandstein eingeschnitten und dabei schräg geschichtete Sandsteine und Tonzwischenlagen ebenso zu Tage gefördert wie vielfältige Erosions- und Verwitterungsformen. Auffällig sind die vielen löchrigen Stellen, die teilweise netz- oder wabenförmige Verwitterungsformen zeigen – diese für Sandsteine typischen Verwitterungen werden auch Bröckellöcher genannt. Die Schwarzachschlucht endet im Osten südlich des Schwarzenbrucker Ortsteiles Gsteinach nahe dem Naturschutzgebiet Schwarzenbrucker Moor und im Westen am Brückkanal.
Die gesamte Schlucht ist seit 1936 ein ausgewiesenes, 41 Hektar großes Naturschutzgebiet. Der Hauptgrund für die Unterschutzstellung ist der Reichtum an Moosen. Ergänzend sind unmittelbar am Fluss Erlen-Auwälder und an den Hängen Mischwälder mit Buchen-, Kiefern- und Fichtenbesatz zu finden. Am Nordufer des Flusses führen Wanderwege sowie ein geologischer Lehrpfad mit Hinweistafeln durch die Schlucht.
Anreise
Parkmöglichkeiten befinden sich beim Ausflugslokal Brückkanal und dem Schwarzenbrucker Plärrer. Mit dem ÖPNV (VGN) erfolgt die Anreise mit der S-Bahn Linie 3, Haltestelle Ochenbruck. Von dort sind es etwa 20 Gehminuten bis zum Anfang der Schlucht.