Das Coronavirus bestimmt große Teile unseres Alltags. Bitte halten Sie sich unbedingt an die AHA-Regel!

A  = Abstand halten 

H = Hygiene beachten

A  = Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen

Auf dieser Seite geben wir Ihnen einen Überblick über Informationen rund um das Virus, die aktuellen Maßnahmen der bayerischen Staatsregierung usw., aber auch Hinweise aus dem Rathaus finden hier ihren Platz. Aufrufe und nützliche Hinweise runden diese Überblickseite ab – scrollen Sie einfach runter.

Verlängerung der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bis zum 7. März 2021

Die Kontaktreduzierungen zeigen Wirkung. Doch die neuen Varianten des Coronavirus breiten sich derzeit schnell aus. Daher haben Bund und Länder beschlossen, die geltenden Kontaktbeschränkungen bis zum 7. März zu verlängern. Die kommenden Wochen seien „existenziell“, sagte Bundeskanzlerin Merkel. Kontaktbeschränkungen gelten weiter, ebenso die erweiterte Maskenpflicht in ÖPNV und beim Einkaufen, Schulen und Kitas bleiben geschlossen, Homeoffice muss weiter verstärkt ermöglicht werden. Ab 1. März können die Friseure öffnen, bei stabil niedrigen Infektionszahlen ebenso der Einzelhandel sowie Museen und Galerien.

Auf der Webseite der Bundesregierung finden Sie alles genau definiert.                              Bund-Länder-Beschluss vom 10.02.2021

Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung
Ministerpräsident Dr. Markus Söder nach den Beratungen der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel: „Vorsicht mit Perspektive: Die getroffenen Maßnahmen wirken, der Einsatz hat sich gelohnt. Wir wollen kein „Stop-and-Go“, der Lockdown wird bis zum 7. März verlängert.“

Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung vom 11.02.2021 in voller Länge (Freistaat Bayern)

Die derzeit in Bayern geltenden Infektionsschutzmaßnahmen werden über den 14. Februar 2021 hinaus bis zunächst zum 07. März 2021 verlängert.

Die Regelungen im Überblick:

Die 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und die Einreisequarantäne-Verordnung werden dementsprechend jeweils bis zum Ablauf des 7. März 2021 verlängert.

Die Kontaktreduktion ist neben den begonnenen Impfungen weiterhin das effektivste Mittel bei der Pandemiebekämpfung. Private Zusammenkünfte sind deswegen weiterhin nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person zulässig. Erlaubte Kontaktmöglichkeiten sollen nur in vernünftigem Ausmaß stattfinden. Die bayerische Bevölkerung ist zusätzlich dazu aufgerufen, die Anzahl der Haushalte, aus denen die Kontaktpersonen stammen, möglichst konstant und gering zu halten.

Abweichend davon ist die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.

Wo immer es möglich ist, halten Sie einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen.

Die Ausgangssperre gilt von 22 Uhr bis 5 Uhr für alle Landkreise und kreisfreien Städte, deren 7-Tages-Inzidenz über 100 liegt.

Für alle Landkreise und kreisfreien Städte, deren 7-Tages-Inzidenz seit mindestens 7 Tagen unter 100 liegt, entfällt die Ausgangssperre.

Die FFP2-Maskenpflicht besteht

  • für die Fahrgäste im öffentlichen Personennahverkehr und den hierzu gehörenden Einrichtungen (Haltestellen) sowie für die Schülerbeförderung im freigestellten Schülerverkehr;
  • für die Kunden und ihre Begleitpersonen in Ladengeschäften mit Kundenverkehr (z.B. Banken und Tankstellen) und bei der Abholung von vorbestellter Waren in Ladengeschäften (Click&Collect): konkret in den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen;
  • für die Patienten in Arzt- und Zahnarztpraxen und allen sonstigen Praxen, in denen medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen erbracht werden oder medizinisch notwendige Behandlungen angeboten werden, mit der Ausnahme, dass die FFP2-Maske ausnahmsweise nicht getragen werden muss, wenn die Art der Leistung dies nicht zu lässt (z.B. Zahnbehandlung);
  • für die Besucher in Altenheimen, Seniorenresidenzen sowie Pflege- und Behinderteneinrichtungen u.a.
  • für die Besucher von Gottesdiensten

Genaue Aufteilung und Beantwortung vieler Fragen: FAQ Bayern

Homeoffice
Am Arbeitsort finden zahlreiche Kontakte statt. Zur Eindämmung des Infektionsgeschehens muss deshalb auch dort eine Kontaktreduktion erfolgen. Mit Beschluss vom 6. Januar 2021 richtete der Ministerrat bereits einen dringenden Appell an die Arbeitgeber, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um den Beschäftigten Homeoffice zu ermöglichen. Dies gilt auch für den Freistaat als Arbeitgeber und seine Beschäftigten. Zentrale Voraussetzung für die flächendeckende Nutzung von Homeoffice sind digitalisierte Arbeitsabläufe. Hierbei besteht zum Teil noch erheblicher Investitionsbedarf, der steuerlich durch verbesserte Abschreibungsbedingungen begleitet werden sollte. Der Ministerrat begrüßt daher den am 19. Januar 2021 von der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und -chefs der Länder gefassten Beschluss zur Sofortabschreibung bestimmter digitaler Wirtschaftsgüter rückwirkend zum 1. Januar 2021. Dies fördert die Ermöglichung von Homeoffice durch die Arbeitgeber und entspricht damit den auf dem Homeoffice-Gipfel der Bayerischen Staatsregierung gemeinsam mit Arbeitgebern und Gewerkschaften getroffenen Vereinbarungen. Arbeitnehmer sind aufgerufen, von der Möglichkeit des Homeoffice Gebrauch zu machen.

Betriebskantinen bleiben geschlossen, wo immer die Arbeitsabläufe es zulassen. Zulässig bleibt die Abgabe von mitnahmefähigen Speisen und Getränken. Verzehr vor Ort ist untersagt.

SchulenAb 22. Februar 2021 wird für die Jahrgangsstufen 1 bis 4 der Grundschule und der Förderschule sowie alle Abschlussklassen Wechselunterricht oder Präsenzunterricht mit Mindestabstand zugelassen. Für die übrigen Jahrgangsstufen und Schularten verbleibt es weiterhin bei Distanzunterricht. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 findet in jedem Fall Distanzunterricht statt.
Es gelten klare Schutz- und Hygienevorgaben. Hierzu zählt insbesondere die Einhaltung des Mindestabstands, die Beachtung der Maskenpflicht und der Lüftungskonzepte sowie ein ergänzendes Test- und Maskenkonzept. Für Lehrkräfte wird im Unterricht eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken eingeführt.
Die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks werden analog behandelt.

Kindertagesstätten
Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen werden ab 22. Februar 2021 geöffnet. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 bleiben sie geschlossen.
Die Betreuung erfolgt dabei in festen Gruppen (eingeschränkter Regelbetrieb). Es gelten klare Schutz- und Hygienevorgaben entsprechend dem Rahmenhygieneplan sowie ein ergänzendes Test- und Maskenkonzept.
Eltern, die ihre Kinder weiterhin zuhause betreuen, erhalten im Februar 2021 einen Beitragsersatz, wenn die Notbetreuung höchstens 5 Tage beansprucht wurde.

Es soll dem Einzelhandel unter strikter Wahrung von Schutz- und Hygienekonzepten (insbesondere gestaffelte Zeitfenster zur Abholung) sowie umfassender Verwendung von FFP2-Masken möglich sein, sogenannte click-and-collect oder call-and-collect Leistungen – d.h. die Abholung online oder telefonisch bestellter Ware – anzubieten.
Ab 1. März: Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Blumenläden und Baumärkte dürfen wieder öffnen. Es gelten Zutrittsbegrenzungen auf einen Kunden je 10 m2 für die ersten 800 m2 Verkaufsfläche und darüber hinaus einen Kunden je 20 m2 sowie die FFP2-Maskenpflicht.

Friseure können unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts mit Reservierungen und einer FFP2-Masken-Pflicht für Kunden und Personal den Betrieb ab 1. März 2021 wieder öffnen. Neben dem Friseurgewerbe dürfen unter gleichen Bedingungen weitere körpernahe Dienstleistungsbetriebe wieder öffnen, die zum Zweck der Körperhygiene und Körperpflege erforderlich sind (Fußpflege, Maniküre, Gesichtspflege). Die Maskenpflicht entfällt bei Kunden nur, soweit die Art der Dienstleistung dies erfordert (Gesichtspflege).

Fahrschulen einschließlich der Fahrschulprüfungen sind ab dem 22. Februar 2021 unter Schutzauflagen wieder zugelassen. Sie bedürfen insb. eines Schutz- und Hygienekonzepts. Es besteht Maskenpflicht und im Fahrzeug FFP2-Maskenpflicht.

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet, wird ab dem 1. März in Musikschulen Einzelunterricht wieder ermöglicht. Dabei ist der Mindestabstand zu wahren und – soweit das für das betreffende Musikinstrument möglich ist – von Schülern und vom Personal Maske zu tragen.

Es besteht FFP2-Maskenpflicht, auch an den Haltestellen. Zum ÖPNV zählen auch Taxis!

Die durchgängige Nutzung von Homeoffice-Möglichkeiten trägt bereits erheblich zur Reduktion des Fahrgastaufkommens im öffentlichen Nahverkehr bei. Zusätzlich soll auch in den Stoßzeiten das Pendleraufkommen weitest möglich entzerrt werden. Durch die Aufrechterhaltung des regulären Vor-Corona-Fahrplanangebots sowie durch den noch stärkeren Einsatz zusätzlicher Verkehrsmittel können weitere Kontakte zwischen den Fahrgästen reduziert und das Einhalten von Abständen ermöglicht werden. Das Bayerische Staatsministerium für Bau und Verkehr wird hierfür ein Konzept erarbeiten.

Für Einreisen aus Risikogebieten nach Deutschland bekräftigt der Ministerrat die bereits mit Ministerratsbeschluss vom 22. Dezember 2020 etablierte Zwei-Test-Strategie:
Ein Test ist im unmittelbaren Zusammenhang mit der Einreise vorzulegen. Dieser Test darf bei Einreise maximal 48 Stunden alt sein oder muss unmittelbar nach Einreise vorgenommen werden.
Ein weiterer Test ist für die Verkürzung einer bestehenden Quarantäneverpflichtung am fünften Tag nach Einreise erforderlich.
Die Berichte über neue Mutationen des Corona-Virus nimmt der Ministerrat mit großer Sorge zur Kenntnis. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die in Großbritannien und der Republik Südafrika aufgetretenen Varianten. Ein Eintrag dieser Mutationen ins Bundesgebiet muss vermieden werden. Der Ministerrat appelliert an den Bund, weiter gesonderte Regeln insbesondere zur Testpflicht vor Einreise für diese besonderen Risikogebiete zu erlassen.
Im Übrigen weist der Ministerrat noch einmal eindrücklich darauf hin, dass Reisen in Risikogebiete ohne triftigen Grund unbedingt zu vermeiden sind und dass neben der Test- und Quarantänepflicht eine Verpflichtung zur digitalen Einreiseanmeldung bei Einreisen aus Risikogebieten besteht.

Bund-Länder-Beschlüsse

Bundeskanzlerin Angela Merkel betont: „Wir brauchen im November eine befristete nationale Kraftanstrengung. Wir müssen handeln, und zwar jetzt, um eine Notlage zu vermeiden.“ Deswegen haben Bund und Länder folgende Beschlüsse gefasst, die ab dem 2. November deutschlandweit zunächst bis Ende November gelten: www.bundesregierung.de/mpk-beschluss

Ausführung der Bay. Staatsregierung dazu:  Bericht aus der Kabinettssitzung 29. Oktober 2020

Bund-Länder-Beschluss zur Corona-Pandemie (25.11.2020)

Aufgrund der weiterhin hohen Infektionszahlen haben Bund und Länder folgende tiefergehende Beschlüsse gefasst, die ab dem 1. Dezember deutschlandweit bis 10. Januar (Die Verlängerung wurde am 02.12.2020 bekannt gegeben) gelten: www.bundesregierung.de/mpk-beschluss

Ausführung der Bay. Staatsregierung dazu:  Bericht aus der Kabinettssitzung vom 26. November 2020

Bund-Länder-Beschluss zur Corona-Pandemie (05.01.2021)

Aufgrund der weiterhin hohen Infektionszahlen haben Bund und Länder folgende tiefergehende Beschlüsse gefasst, die ab dem 11. Januar 2021 deutschlandweit bis vorläufig 31. Januar (Die Verlängerung wurde am 05.01.2021 bekannt gegeben) gelten: www.bundesregierung.de/mpk-beschluss

Ausführung der Bay. Staatsregierung dazu:  Bericht aus der Kabinettssitzung vom 06. Januar 2021

Ausrufung des Katastrophenfalls für Bayern ab 09.12.20

Aufgrund der weiterhin hohen Infektionszahlen beschließt der Ministerrat für Bayern weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

  • Die von der Staatsregierung für Bayern bislang ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie haben noch nicht zu einem spürbaren landesweiten Rückgang der Infektionszahlen geführt. Vielmehr kommt es weiter zu starken, diffusen Infektionsgeschehen mit zahlreichen regionalen Hotspots.
  • Die Belastung des Gesundheitssystems spiegelt sich in der steigenden Zahl der hospitalisierten COVID-19 Patienten wider.
  • Das Ziel einer erfolgreichen Pandemieeindämmung ist es zunächst, eine Inzidenz von 50 zu erreichen. Erst ab diesem Inzidenzwert ist eine sichere Nachkontrolle von Infektionswegen möglich und erst dann kann an Lockerungen für das öffentliche Leben gedacht werden. Das Infektionsgeschehen bewegt sich aktuell jedoch eher seitlich und weist keine klare Trendlinie nach unten auf. Die Zahl der täglichen Corona-Todesfälle in Bayern hat ein erschreckendes Ausmaß angenommen, wobei vor allem die ältere Bevölkerung betroffen ist.

Die daraus zu ziehende Folgerung ist eindeutig: Die aktuell bereits geltenden Maßnahmen reichen nicht aus, um das Pandemiegeschehen in Bayern nachhaltig zu begrenzen. Deshalb beschließt die Staatsregierung für Bayern mit Wirkung ab 9. Dezember 2020 weitere Maßnahmen. Die Staatsregierung ruft die gesamte Bevölkerung zur disziplinierten Mithilfe auf und bittet darum, alle unnötigen Kontakte zu vermeiden sowie die Abstands- und Hygieneregeln weiter konsequent zu befolgen.

Überblick zu den ab 9. Dezember geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

  • Ministerpräsident Dr. Söder: „In einigen Bereichen ist leider Sorglosigkeit eingekehrt. Das Virus nimmt sich den Raum, den es bekommt. Viele machen großartig mit. Aber neben Appellen braucht es Regeln und Leitplanken mit klaren Konsequenzen. Wir müssen die Vernünftigen vor den Unvernünftigen schützen.“
  • Regierungserklärung in voller Länge: http://q.bayern.de/corona-vi
  • Download der Maßnahmen-Übersicht: http://q.bayern.de/flyer-corona

Impfung gegen das Coronavirus

In Bayern können sich die Bürger seit 27. Dezember 2020 gegen das Coronavirus impfen lassen. In der Anfangsphase werden die am stärksten risikobelasteten Personengruppen geimpft. In einem zweiten Schritt kann die gesamte bayerische Bevölkerung auf freiwilliger Basis geimpft werden.
Auf der Seite des Gesundheitsministeriums finden Sie Antworten auf Ihre Fragen zur Corona-Schutzimpfung, zum Beispiel:
• Wie bekomme ich einen Termin im Impfzentrum?
• Wo ist das nächste Impfzentrum?
• In welcher Reihenfolge soll die bayerische Bevölkerung geimpft werden?

Informationen zur Impfung gegen das Coronavirus

Laufend aktuelle Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:

Alle von der Staatsregierung erlassenen Allgemeinverfügungen, Informationsmaterialien, FAQs zu Sars-CoV-2, Informationsangebote für Menschen mit Behinderungserfahrung, den Bayerischen Influenzapandemieplan sowie tagesaktuelle Informationen zum neuartigen Coronavirus finden Sie unter www.coronavirus.bayern.de.

Informationen zur aktuellen Lageeinschätzung, Lockerungen, Maßnahmen etc. finden Sie auf der Seite des Innenministeriums.

Neunte Regierungserklärung zur Corona-Pandemie (Video)

Tagesaktuelle Informationen zur Erkrankung, Übertragung, Vorbeugung, Diagnostik sowie Fallzahlen, Empfehlungen und Infektionsschutzmaßnahmen finden Sie auf den Seiten des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie des Robert-Koch-Instituts.

Coronavirus-Hotline des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: 09131/6808-5101

Die Elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (11. BayIfSMV) mit Änderungen vom 20.01.2021

Das Staatliche Gesundheitsamt des Landratsamtes Nürnberger Land hat ein Bürgertelefon eingerichtet. Es ist unter der Rufnummer 09123 / 950 6299 erreichbar.
Von Montag – Donnerstag von 08:00 – 15:00 Uhr sowie am Freitag von 08:00 – 12:30 Uhr können Sie sich mit Ihren Fragen rund um das neuartige Coronavirus an die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes wenden.

Für Wartezeiten bei der Entgegennahme der Anrufe wird um Verständnis gebeten, da die verfügbare Kapazität begrenzt ist. Mit spezifischen medizinischen Fragen, etwa zu untypischen Krankheitssymptomen oder zur Rolle von bestehenden Vorerkrankungen, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder einen anderen niedergelassenen Arzt.

Tagesaktuelle Informationen für das Nürnberger Land finden Sie hier: Corona-Update Nürnberger Land

Die aktuellsten Kabinettssitzungen haben wir hier für Sie bereitgestellt:

Eine Übersicht über die Kabinettssitzungen finden Sie hier:
Ministerratsberichte

Hier finden Sie den aktuellen 7-Tage-Inzidenzwert

Die in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten geltenden Maßnahmen sind abhängig von der 7-Tage-Inzidenz, d.h. der Anzahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Die Bayerische Corona-Ampel gibt einen Überblick:

  • Kontaktbeschränkungen: Jeder ist angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum ist mit den Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands ODER in einer Gruppe von bis zu zehn Personen gestattet. Bei privaten Zusammenkünften zu Hause gilt keine Beschränkung auf einen festen Personenkreis oder eine zahlenmäßige Beschränkung, stattdessen soll dort die Personenzahl insbesondere unter Berücksichtigung des Mindestabstands von 1,5 m begrenzt werden. In geschlossenen Räumen soll für ausreichend Belüftung gesorgt werden.
  • Veranstaltungen: Veranstaltungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden (z.B. Hochzeiten, Trauerfeiern, Geburtstage, Schulabschlussfeiern und Vereins- und Parteisitzungen) sind mit bis zu 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder mit bis zu 200 Teilnehmern unter freiem Himmel gestattet. Für Kultur, Sport, Gottesdienste und öffentliche Versammlungen gelten spezielle Regelungen (Siehe in den entsprechenden FAQ).
  • Maske: Es besteht eine eingeschränkte Maskenpflicht (Mund-Nasen-Bedeckung), insbesondere bei der Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV), des öffentlichen Fernverkehrs und des Flugverkehrs sowie in Geschäften. Bei öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel ist jedenfalls ab einer Teilnehmerzahl von 200 Personen regelmäßige Maskenpflicht anzuordnen. Für  Schulen, Krankenhäuser und Gastronomie gelten spezielle Regelungen. (Siehe in den entsprechenden FAQ)

In Gebieten mit steigenden Infektionszahlen gilt ab einer 7-Tages-Inzidenz über 35:

  • Es wird eine Maskenpflicht dort eingeführt, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen. Das gilt insbesondere auf bestimmten, stark frequentierten Plätzen (z.B. Fußgängerzonen, Marktplätze), in allen öffentlichen Gebäuden, auf Begegnungs- und Verkehrsflächen, auch der Arbeitsstätte, (z.B. Fahrstühle, Kantinen, Eingangsbereich von Hochhäusern), in den Schulen (außer Grundschulen) und Bildungsstätten auch im Unterricht, für Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen sowie durchgängig auf Tagungen, Kongressen, Messen und in Kulturstätten AUCH am Platz. Soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann, gilt Maskenpflicht auch für den Arbeitsplatz.
  • Es wird eine Sperrstunde um 23 Uhr in der Gastronomie eingeführt. Ab 23 Uhr darf an Tankstellen kein Alkohol verkauft werden. Auf öffentlichen Plätzen besteht ab 23 Uhr ein Alkoholverbot.
  • Private Feiern und Kontakte werden auf zwei Hausstände oder maximal 10 Personen begrenzt.

In Gebieten mit steigenden Infektionszahlen gilt ab einer 7-Tages-Inzidenz über 50 zusätzlich:

  • Es wird eine Sperrstunde um 22 Uhr in der Gastronomie eingeführt. Ab 22 Uhr darf an Tankstellen etc. kein Alkohol verkauft werden. Auf bestimmten öffentlichen Plätzen besteht ab 22 Uhr ein Alkoholkonsumverbot.
  • Private Feiern und Kontakte werden auf zwei Hausstände oder maximal 5 Personen begrenzt.

In Gebieten mit steigenden Infektionszahlen gilt ab einer 7-Tages-Inzidenz über 100 zusätzlich:

  • Es wird eine Sperrstunde um 21 Uhr in der Gastronomie eingeführt. Ab 21 Uhr darf an Tankstellen etc. kein Alkohol verkauft werden. Auf bestimmten öffentlichen Plätzen besteht ab 21 Uhr ein Alkoholverbot.
  • Weitere Veranstaltungen werden auf maximal 50 Personen begrenzt, dies gilt z.B. für
    • Vereinssitzungen
    • Parteisitzungen
    • Sportveranstaltungen (Zuschauer)
    • Tagungen, Kongresse und vergleichbare Veranstaltungen, die beruflich oder dienstlich veranlasst sind
    • kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Konzerthäusern, auf sonstigen Bühnen und im Freien sowie die dafür notwendigen Proben und anderen Vorbereitungsarbeiten
    • Kinos​

Ausnahmen:

  • Öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften
  • Öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel und in geschlossenen Räumen

Hinweise zum Coronavirus

Merkblätter in verschiedenen Sprachen als PDF 

Handzettel in verschiedenen Sprachen als PDF