Schwimmen in der Grundschule spielend lernen

Was lange währt, wird endlich gut. So kann man es wohl am besten beschreiben. Seit 2015 hat Grundschulrektorin Sabine Dannich versucht freie Zeiten für den Schwimmunterricht in den umliegenden Bädern zu ergattern. Seit September dürfen sich nun die Drittklässler freuen. Klassenweise geht es nun abwechselnd zum Schwimmunterricht ins Langwasserbad nach Nürnberg. Ziel des Schwimmunterrichts ist es, den Nichtschwimmern die Angst vor dem Schwimmen und dem tiefen Wasser zu nehmen und die Abläufe in einem Schwimmbad kennenzulernen. Eine spielerische Vermittlung des Schwimmens steht ganz oben auf der Liste. Insgesamt ist es für die Nichtschwimmer wichtig die ersten Schwimmversuche zu intensivieren und vielleicht als erstes größeres Ziel das Seepferdchen in Angriff zu nehmen. Die etwas geübteren Schwimmer unter den Schülern können sich sogar die Prüfung des Schwimmabzeichens in Bronze oder Silber abnehmen lassen. Begleitet werden die Grundschüler von ihrer eigens dafür ausgebildeten Lehrerin Sabine Faber und zwei ehrenamtlich tätigen Eltern. Frau Bussmann und Frau Decraene engagieren sich dankenswerterweise stark für den wichtigen Schwimmunterricht.

Der Schwimmunterricht in den Grundschulen ist wichtiger denn je. Es passieren immer mehr Badeunfälle mit Kindern, häufig liegt dies auch an der mangelhaften Selbsteinschätzung. Auch dies soll im Schwimmunterricht gelernt werden. Damit ein Kind für sich selbst beantworten kann, wie weit es ohne Hilfe schwimmen kann. Sobald das Kind entsprechend selbstsicher ist und sich sowie seine Leistung richtig einschätzen kann, kann ohne Probleme im Schwimmbecken oder im See geschwommen werden.