Eichenprozessionsspinner

Durch die klimatischen Veränderungen ist derzeit eine Ausbreitung und Massenvermehrung der Eichenprozessionsspinner auch bei uns erkennbar. Die giftigen Haare der Eichenprozessionsspinner brechen leicht und können durch Luftströmungen auch über 100 Meter weit getragen werden.

Wie können Sie sich schützen?

  • Meiden Sie die befallenen Gebiete und ggf. abgesperrten Bereiche.
  • Sollten Sie dennoch in ein Areal kommen, das von der Eichenprozessionsspinnerraupe befallen ist, verhüllen Sie alle unbedeckten Körperstellen (Nacken, Hals, Arme und Beine).
  • Raupen und das Gespinst nicht berühren. Vermeiden Sie jeden Kontakt.
  • In der Nähe von befallenen Bäumen sich nicht ins Gras oder auf den Boden setzen.
  • Nach unbeabsichtigten Kontakt mit den Raupenhaaren sofort die Kleider wechseln und ein Duschbad mit Haarreinigung.
  • Die betroffene Kleidung möglichst bei 60 °C mit viel Wasser waschen.
  • Auf Holzernte- und Pflegemaßnahmen an Bäumen verzichten, so lange Raupennester erkennbar sind.
  • Bekämpfung nur von Fachleuten mit Vollschutzanzug und Atemschutz durchführen lassen.

Da bis Ende Juni mit dem Schlüpfen der Falter der Spuk beendet ist, müssen weitere Maßnahmen nur bei sehr starken Befall durchgeführt werden. Auf privaten Waldgrundstücken ist der jeweilige Eigentümer verantwortlich.