Am 11.11.2017 wurde die sanierte Mehrzweckhalle eingeweiht. Neben der Halle, die mit einem neuen Sportboden, Prallwänden, Deckenstrahlheizung und LED-Technik ausgestattet wurde, konnten sich die geladenen Gäste und Bürgerinnen und Bürger von den neu gestalteten Umkleideräumen und dem Blockheizkraftwerk überzeugen. Im Rahmen dieser Umbaumaßnahmen wurden im Jugendraum die mittlerweile in die Jahre gekommenen Fenster erneuert und eine kontrollierte Wohnraumbelüftung installiert. Beides entspricht selbstverständlich den heutigen Standards bei energetischen Sanierungen. Jedem, der an der Mehrzweckhalle vorbei fährt, fällt sofort die frisch gestrichene Fassade und der neu gestaltete Umkleidetrakt mit großen, bodentiefen Fensterscheiben und einer neuen Verkleidung auf. Die Sanierung mit samt der Erneuerung aller Brandschutzmaßnahmen nach heutigen Vorgaben  kostete insgesamt knapp unter 4,0 Mio €. Veranschlagt waren ursprünglich 3,5 Mio € und bedeutet zwar eine geringfügige Überschreitung der geplanten Kosten, was in der aktuell vorherrschenden Hochphase im Bausektor jedoch tatsächlich noch als geringfügige Überschreitung betrachtet werden kann. Das bestätigte auch der Architekt Theo Nutz aus Neumarkt, der die Einzelmaßnahmen im Detail erklärte und über die Schwierigkeiten bei den Absprachen mit den Baufirmen bei Beginn, Ausführung und Fertigstellung der einzelnen Gewerke informierte. Jeder der aktuell mit Handwerkern zu tun hat, kennt die Probleme und die Auslastung eines Handwerksbetriebs und das branchenübergreifend. Als Vertreter von Landrat Armin Kroder überbrachte stv. Landrat Norbert Reh gerne die Grüße von Landrat, Landratsamt und Kreistag. Er hatte damals als Geschäftsleiter der Gemeinde Schwarzenbruck den Bau der Halle an der Seite des damaligen 1. Bürgermeisters Albrecht Frister mit begleitet. Deshalb freute er sich bei der Einweihung nach der erfolgreichen Sanierung in offizieller Form dabei sein zu können.

 

Während der Sanierung kam es aufgrund einer Verkettung unglücklicher Umstände noch zu einem erheblichen Wasserschaden in der Kegelbahn, der nicht reparabel war. Das bedeutete für den Gemeinderat eine nicht sehr einfache Entscheidung. Schließlich musste entschieden werden, ob die Räume, die ebenfalls wie das gesamte Gebäude, bereits über 30 Jahre alt sind, in diesem Zuge komplett erneuert werden. Die Entscheidung des Gemeinderats war pro Komplettsanierung der Kegelbahn mit Aufenthaltsbereich. Diese Investition kostete der Gemeinde weitere ca. 300.000 €, wovon jedoch ca. 60.000 € durch die Haftpflichtversicherung des Verursachers übernommen wurden. Jetzt verfügt die Gemeinde über die modernste Kegelbahn mit vielen Besonderheiten, durch die das Kegeln noch mehr Freude macht. Die Kegelbahn ist übrigens für alle Bürgerinnen und Bürger für amüsante Kegelabende geöffnet. Informieren Sie sich direkt beim Wirt der Gastwirtschaft Schwarzachstuben oder bei der Gemeindeverwaltung  unter 09128/9911-58 oder per Mail an M.Hess@Schwarzenbruck.de.

 

Als besondere Überraschung nutzte 1. Bürgermeister Bernd Ernstberger die Einweihung um der Halle bei dieser Gelegenheit einen neuen Namen zu geben. Ab sofort trägt sie den Namen des Altbürgermeisters und Ehrenbürger Albrecht Frister. Er war es damals, der vor über 30 Jahren als 1. Bürgermeister die neue Halle eröffnet hat. In nichtöffentlicher Sitzung des Gemeinderats schlug 1. Bürgermeister Bernd Ernstberger vor, im Rahmen der Einweihung durch die Namensänderung Albrecht Frister für seine langjährigen Verdienste für die Gemeinde Schwarzenbruck ein Denkmal zu setzen. Der Reaktion Albrecht Fristers war die Überraschung abzulesen. In einem kurzen Grußwort sprach er dem 1. Bürgermeister Bernd Ernstberger und den Gemeinderäten seinen Dank für die große Auszeichnung aus. Die Beschilderung wird voraussichtlich noch Ende November bzw. in der ersten Dezemberwoche angebracht.

 

Zum Schluss wollen wir unseren Dank denen aussprechen, die von dem Umbau betroffen waren. Dazu gehören das Team sowie alle Besucher der Gemeindebücherei und der Gaststätte Schwarzachstuben. Außerdem allen Nachbarn, die trotz einer verlängerten Bauphase und Baulärm immer konstruktiv mit der Gemeindeverwaltung zusammengearbeitet haben und keine Beschwerden geäußert haben.