Am 03.11.2017 besuchte MdL Norbert Dünkel die Gemeinde Schwarzenbruck um sich über die aktuellen Themen und Problemfelder der ländlichen Gemeinde zu informieren. 1. Bürgermeister Ernstberger berichtete von der Schwierigkeit Bürgerinnen und Bürger davon zu überzeugen, dass die Gemeinde Schwarzenbruck für Straßensanierungen Beiträge verlangen muss. Das ist gerade deshalb schwierig, weil in einer Nachbarkommune eben keine Beiträge nach der Straßenausbaubeitragssatzung verlangt werden.

Das bedeutet für die Gemeinde Schwarzenbruck viele Konflikte. Sie hat in der Vergangenheit versucht, die Straßenausbaubeitragssatzung wieder aufzuheben. Die Rechtsaufsichtsbehörde hat dies nicht genehmigt und auf die Beibehaltung der Satzung bestanden.

Neben der Problematik mit den Beiträgen für Straßenausbaumaßnahmen informierte 1. Bürgermeister Ernstberger noch von der Verkehrsbelastung der Bundesstraße 8 durch den Ortsteil Ochenbruck. Die Verkehrsbelastung ist enorm und für die Bürgerinnen und Bürger nicht mehr zumutbar. Es muss dringend eine Lösung gefunden werden, weshalb die Gemeinde Schwarzenbruck bereits das Landratsamt Nürnberger Land, das staatliche Bauamt und die Regierung von Mittelfranken angeschrieben hat. Sie bat diese um die Unterstützung bei der Erstellung eines Verkehrsgutachtens des Gesamtverkehrsgebiets von Neumarkt bis zur Auffahrt der A73 bei Feucht. Alle Behörden haben bestätigt, dass die Erstellung eines Verkehrsgutachtens sinnvoll wäre, jedoch die jeweiligen Zuständigkeitsgrenzen an der Landkreis- und Regierungsbezirksgrenze (zwischen Ezelsdorf und Postbauer-Heng) endet. Deshalb wurde in dem Gespräch mit Herrn MdL Norbert Dünkel vereinbart, dass man einen gemeinsamen Termin in der obersten Baubehörde des Bayerischen Ministeriums des Innern, für Bau und Verkehr vereinbart. Ziel ist, diesen Termin noch vor Weihnachten zu vereinbaren, sowie die Beauftragung eines Verkehrsgutachtens für den genannten Bereich von Neumarkt bis Feucht.

Zum Abschluss des interessanten Gesprächs trug sich MdL Norbert Dünkel in das Goldene Buch der Gemeinde Schwarzenbruck ein. Er verabschiedete sich mit dem Versprechen, den 1. Bürgermeister und die Gemeinde bei den Vorhaben zu unterstützen.