Gemeinde

Die Stadt Geyer im Erzgebirge

undefinedDie Stadt Geyer, im nordwestlichen Teil des Kreises Annaberg gelegen, ist dem Westerzgebirge zuzuordnen. Kennzeichnend für diese Erzgebirgslandschaft sind tiefeingeschnittene Täler mit wiederkehrendem Richtungswechsel sowie Hochflächen, bedingt durch den für das Westerzgebirge charakteristischen Gesteinswechsel.

Geyer erstreckt sich mit seinem Kern entlang eines Tales, welches das Gebirgsmassiv in Nordwest-/Südost-Richtung verteilt.
Die planmäßige Anlage der Stadt, wie sie nach dem letzten großen Stadtbrand von 1863 in noch deutlich ablesbaren Grundzügen entstand, wird an der Gitternetzstruktur des Straßensystemes sichtbar.

Geyer ist die zweitgrößte Siedlung des Kreises Annaberg mit einem Territorium von 1.900 ha und etwa 5.500 Einwohner.

Die industrielle Struktur des Ortes war bisher bestimmt von der metallverarbeitenden-, der Strumpf-, Textil- und der Elektronischen Industrie. Auch gibt es eine intensive landwirschaftliche Nutzung.

Der Erholungswert des Ortes ist gut. Geyer ist bekannt als die „Stadt der Binge", da sich hier die zweitgrößte Binge des Erzgebirges befindet, die ein beeindruckendes Zeugnis der Geschichte des Erzgebirges darstellt. Geyer und seine nähere Umgebung erfüllen eine wertvolle Funktion für das Erholungswesen des Kreises Annaberg und des Bezirkes Chemnitz. Dies steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der landschaftlich reizvollen Lage in einem malerischen Seitental der Zschopau, mit dem großen Waldgebiet des geyrischen Waldes, seiner Nähe zum Landschaftsschutzgebiet „Greifensteingebiet", dem Naturschutzgebiet „Hermansdorfer Wiesen" sowie mit dem sich auf geyrischer Flur befindenden überregionalen Erholungsgebiet Geyerscher Teich „Greifenbach Stauweiher".

Aus der Presse sind Ihnen sicher die vielfältigen Schwierigkeiten bekannt, mit denen die Bürger im Gebiet der früheren DDR zu kämpfen haben. Geyer erhofft sich durch die Partnerschaft eine Unterstützung ihrer Gemeinde durch persönliche und wirtschaftliche Kontakte und Austausch auf der Ebene der Gemeindeverwaltungen.